Mittwoch, 7. Oktober 2009

Labor Day Wochenende Anfang September

Am ersten Septemberwochenende waren Dan, Sooky und ich mit Jason und seiner Freundin Belinda (und deren Nichte Vanessa) zelten. Wir sind in die Berge zum Newberry Krater gefahren. Sozusagen haben wir in einem Vulkankrater gezeltet. Da es schon ziemlich spät in der Saison war und die Nächte ziemlich kalt wurden, waren die Campingplätze nur spärlich besucht. Das hiess, dass wir mehr oder weniger unsere Ruhe hatten. Der Zeltplatz lag ca. 2000 m über dem Meeresspiegel. Wir sind Freitag frueh rübergefahren. Jason und Belinda sind schon Donnerstag Abend gefahren. Jason, Belinda, Vanessa und ich sind dann zum Kraterrand gewandert. Es waren nur ca. 3.5 km bergauf. Der Ausblick war herrlich. Abends bin ich zum Dorf gelaufen (im Dunkeln) und wollte eine Email via Wireless senden. Aber leider war das Wireless mit Passwort geschützt. Aber als ich dort unter ner Lampe vor dem Laden sass, sprach mich ein junger Mann an, ob ich denn Glück gehabt hätte ins Internet zu kommen. Die Stimme kam mir doch irgendwie bekannt vor. Als ich dann endlich aufgab und wieder zurueck zum Zelt wolle, dachte ich ich hätte ein bekanntes Auto gesehen. Kurz überlegt und dann einfach riskiert. Ich habe den jungen Mann einfach mit Namen (Josh) angesprochen. Wenn ich mich geirrt hätte, dann wäre das ja nicht so schlimm gewesen. Nein der junge Mann fragte dann "Marina?" Es war der Mann meiner Freundin Nikki. Ich hatte das Wochenende davor mit den beiden verbracht und Nikkis Babyshower in Portland gefeiert. Was fuer ein Zufall. Die beiden haben mich dann zum Zelt zurückgefahren und sind noch eine Weile geblieben. Die Welt ist ein Dorf :)

Am nächsten Tag sind wir im Krater herumgefahren und haben Wasserfälle besucht, sind zum höchsten Punkt am Kraterrand gefahren und sind über einen Obsidianausfluss (schwarzes, vulkanisches Glas) gewandert. Abends wurde dann a'la cart beim Zelt gekocht. Dieser Abend war sehr kalt. Wir haben alle ziemlich dicht ums Feuer gesessen. Nachts wurde es eisig kalt. Ausserdem war es sehr windig und morgens fing es dann auch noch an zu regnen. Belinda und Jason hatten die Nase voll und haben zusammen gepackt. Nach dem Frühstück haben Dan und ich auch zusammen gepackt. Alleine wollten wir auch nicht bleiben. Wir haben uns dann wieder wie durch einen Zufall mit Nikki und Josh im Dorf getroffen und noch ein wenig gequatscht. Jason und Belinda sind nach Eugene aufgebrochen. Dan und ich haben uns bei Kris in Redmond eingeladen. Dort sind wir dann noch ueber Nacht geblieben und am Montag freuh wieder aufgebrochen.

Da Dan nicht wirklich zum Angeln gekommen ist dies Wochenende, haben wir am Clear Lake (halbwegs auf dem Weg nach Hause) angehalten und ein Ruderboot gemietet. Sooky musste derzeit im Auto warten. Die war mal wieder total fertig vom Zelten. Die erste Stunde auf diesem wirklich super klarem See haben wir maximal 2-3 Bisse gehabt. Dann plötzlich haben wir einen Fisch nach dem anderen rausgezogen. Wir hatten gehofft unsere Haken wieder aus den Fischen zu bekommen. Aber die hatten die Haken soweit verschluckt, dass wir nur die Leine schneiden konnten. Naja, Dan hatte ca. 12 Haken. So viele Fische haben wir dann wohl auch geangelt. Denn als die Haken alle waren, sind wir wieder zurückgerudert. das Wetter war herrlich und wir waren froh hier gehalten zu haben.

Freitag, 2. Oktober 2009

Go Ducks!



Endlich ist wieder College Football angesagt. Die letzten 3 Wochenenden haben Dan ich am Samstag im Stadium Parkplatz mit Bratwurst und Steak und Bier und im Stadium mit Anfeuern und Klatschen verbracht. Unsere Uni Mannschaft, die Ducks, haben/hatten 4 Heimspiele nacheinander. Morgen ist erstmal das letzte Spiel hier im Heimatstadium.

Hier ist auch so langsam der Herbst eingezogen. Es regnet jetzt fast jeden 2. Tag und wir haben die Klimaanlage gestern gegen Heizung getauscht. Mein Garten ist auch so langsam aber sicher von Unkraut ueberwachsen, da ich das Gemuese zum groessten Teil abgegerntet habe. Nun muss ich mich endlich mal zusammenreissen und den Garten jaeten und fuer naechstes Jahr vorbereiten.

Naechste Woche fliegen Dan und ich ENDLICH nach Hawaii auf unsere Hochzeitsreise. Ich bin schon sehr aufgeregt. Wir waren beide noch nie dort und ich wollte schon immer Mal dahin. Und dank einiger unserer grosszuegigen Hochzeitsgaeste und Freunde aus Deutschland (und in erster Linie meiner Eltern) ist es uns ermoeglicht worden unseren Honeymoon in Hawaii zu verbringen. Sommer, Sonne, Pazifik...hier kommen wir...

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Besuch aus Deutschland, Weinverkostung, Hochzeit und vieles mehr


Am 4. August habe ich Jana vom Flughafen in Portland abgeholt. Ich habe mich schon lange auf ihren Besuch gefreut. Abends waren wir dann mit Dan bei einem unserer Ultimate Frisbeespiele. Am naechsten Tag waren wir etwas shoppen und haben dann ungeduldig auf die Ankunft meiner Familie abends gewartet. Dienstag Abend ist auch Dans Bruder mit seiner Familie und nem Wohnwagen voller Quads und Motorraeder angekommen. Die sind am Mittwoch zur Kueste gefahren um mit den Quads und Motorraedern durch die Duenen zu duesen.


Am Donnerstag ist Dirk mit den Stalies zur Kueste gefahren. Der Rest der Familie, Jana und Polly sind zu einer Weingutbesichtigung und Weinverkostung nach Salem gefahren. Das Weingut Willamette Valley Vineyards hat mich und 8 meiner Freunde zur Verkostung und Tour eingeladen. Naja, wir waren nicht ganz acht aber wir hatten eine schoene Zeit. Der Wein dieses Weinguts ist waehrend und in der Serie Friends getrunken worden. Uns wurde ein riesiger Kaeseteller vorgesetzt und wir haben 8 Weine getestet. Die meisten davon sehr lecker.



Freitag morgen haben Papa, Dirk und ich neun Loecher Golf gespielt. Das Wetter hat sehr zu wuenschen uebriggelassen. Es hat geregnet. Und das so kurz vor der Hochzeit. Am Nachmittag sind wir zur Outlet Mall in Woodburn shoppen gefahren. Abends war dann Probedurchlauf der Hochzeit. Es war ziemlich lustig und ich waere beinahe ohne mein Schleifenbouquette aufmarschiert. Danach wurde bei uns schoen gegrillt. Einige der Maenner haben es dann mit dem Feiern etwas uebertrieben. Aber zum Glueck nicht mein Mann und auch keiner in der Familie.

Sonnabend war es dann soweit. Am Nachmittag sollten wir unsere Hochzeit feiern. Das Wetter war sehr schoen. Alles war vorbereitet und bereit. Als wir ankamen war kaum noch etwas zu tun. Die Geaste sind dann gegen 4 eingetrudelt und gegen halb 5 war die Zeremonie. Gegen 6 wurde dann gegessen, getoastet, Kuchen angeschnitten und getanzt. Um 10 sind wir dann wieder nach Hause und haben den Abend noch schoen mit Sekt, deutschem Sekt aus Wiesbaden uebrigens, ausklingen lassen. Wir hatten sogar eine Band. ULT. Die haben schoen Stimmung gemacht. Meine Freundin Rachel hat Bauchtanzen vollfuehrt, und Polly hat den Abend mit Feuertanzen abgeschlossen. Rundum war es sehr schoen und ein gelungenes Fest. Ach uebrigens. Unsere Freunde Dave und Polly haben die Zeremonie durchgefuehrt. Polly in englisch und Dave in Deutsch. Ja deutsch. Hat er super gemacht. 99% korrekt :)


Am Sontag haben wir es dann gemuetlich angehen lassen und sind abends schoen Essen gewesen. Am Montag ist dann mein Bruder wieder Richtung Deutschland aufgebrochen und meine Eltern Richtung Nevada. Die hatten eine Tour durch den Grand Canyon geplant. Jana und ich sind mit Polly zum Bryce Creek gefahren. Das Wetter war herlich und es war niemand dort. Wir hatten das Schwimmloch ganz fuer uns alleine. Der Damm den Hagen vor ca. einem Jahr dort gebaut hatte, war sogar noch verstaerkt und erweitert worden. Aber wir haben ihn etwas geoeffnet. Das angestaute Wasser hat doch etwas Strand in Anspruch genommen.


Am Mittwoch ging es dann auch fuer Jana wieder gen Heimat. Ich war natuerlich tot traurig. Daher was es ganz gut, dass unser Abschied am Flughafen in Portland doch relativ kurz war. Schmerzlos dagegen aber nicht. Aber rundum war ich doch sehr gluecklich solch Freunde und Familie zu haben die extra aus Deutschland fuer nur eine Woche herfliegen um ein paar schoene tage (und natuerlich meine Hochzeit) mit mir zu verbringen. Aber ich denke natuerlich auch all diejenigen die nicht kommen konnten. Euch werd ich hoffentlich alle an Weihnachten wiedersehen.