Sonntag, 25. April 2010

Der Garten macht Vortschritte

Gestern hatten wir endlich mal einen richtig produktiven Samstag. Es hat nicht geregnet, die Kids waren nicht da, kein Gitarren- oder Flötenuntericht mitten am Tag, keine weiteren Termine. Dan und ich haben fleissig im Garten gearbeitet. Wir hatten ja in den letzten Monaten alle unsere Beete um das Haus herum gereinigt, soll heissen alle Pflanzen raus die da waren um was schickes Neues zu Planzen. Ich arbeite immer noch an einem Pflanzplan. Hab so einige Ideen im Kopf aber ich muss erstmal das Grundstück fertig zeichnen damit ich weiss wieviel Platz ich habe. Mit nem 40 Stundenjob der i.d.R. 42-45 Stunden in Anspruch nimmt (wenn kein Stress auf Arbeit ist), kann ich mich abends nicht mehr motivieren noch ein paar Stunden vor meinem PC zu sitzen (haha, ich weiss, die soll sich mal nicht so haben jetzt wo sie wieder arbeitet...). Aber, gestern habe ich die Graeser im Garten umgepflanzt und ein paar Lilien. Unser Regenwasser aus den Regenrinnen wird auf dem Grundstück versickert. Also noch ein paar hundert Steinchen aufgesammelt und in die Rinne gekippt damit es schick aussieht. Nun möchte ich noch gerne einen schicken Busch in die Ecke pflanzen und diese Ecke ist dann schon mal fertig geplant und-pflanzt.

Dann hab ich noch Hühnerkompost im Garten verteilt und eingegraben damit mein Gemüse auch schön Früchte trägt im Sommer. Als nächstes, und das möglichst bald, muss ich den Zaun um den Garten ziehen, oder mein Hund gräbt mir den ganzen Kompost wieder aus. Als all das getan war haben wir meine neuen Verandamöbel zusammen gebaut. Nun kann ich schön ne Tasse Kaffee oder ein Buch auf der Veranda in bequemen Möbeln geniessen. Das war ein Geburtstagsgeschenk meiner lieben Eltern. Danke schön, Eltern. Ich hab euch lieb.

Sonntag, 18. April 2010

Vorsitzende des Landschaftsarchitecktenvereins in Eugene

Im Oktober wurden meine ehemalige Studienkollegin Nicole und ich zu den 2 Vorsitzenden des hiesigen Zweiges des Landschaftsarchitektenvereins gewählt. Am Freitag habe ich dann vom nationalen Büro eine schicke Urkunde dafür bekommen. Unsere Aufgabe im Verein ist es monatliche Vorlesungen zu organisieren so dass die hiesigen LAs ihre Fortbildungspunkte bekommen die für die LA Lizenz notwendig sind. Und seit wir das Programm im Oktober organisiert haben, wurden Nicole und ich ausgiebig gelobt :)
Nun habe ich noch eine Urkunde die ich einrahmen kann und nirgendwo hinhängen kann, denn wie ihr unten seht, ich hab so gut wie keine Wand in meinem Büro zur Verfügung.

Freitag, 16. April 2010

Wieder arbeiten

Ja, ich habe wieder Arbeit. Ich arbeite seit letzter Woche Mittwoch Vollzeit in einem Landschaftsarchitekturbuero gegenueber wo ich vorher gearbeitet habe. Ich hatte mich dort vor ein paar Wochen mit meinem Portfolio vorgestellt. Und vor 2 wochen habe ich dann einen Anruf bekommen ob ich nicht sofort anfangen koennte. Natuerlich!!! Leider ist die Stelle ersteinmal nur bis Anfang September befristet. Aber wer weiss, vielleicht haben sie danach ja immernoch viel Arbeit und brauchen mich laenger.
wie ihr seht ist mein Arbeitsplatz etwas zusammengebastelt. Mein Computerschreibtisch ist eine alte Tuer auf Saegeboecken. Und da der Stuhl so hoch ist, musste ich meinen "Zeichentisch" (ein Klapptisch) auf Ziegelsteine stellen. Mein Bildstirm steht auch auf Ziegelsteinen. Sehr improviesiert und nicht sehr ergonimisch. Aber heh, ich hab wieder Arbeit.

Badezimmer Renovierung










Die Bilder sind zwar etwas unscharf (Handykamera) aber ich denke man kann sehen was ich zeigen will. Unser Bad war sehr dunkel - ne richtig dunkelgruene Farbe, kleines Fenster auf der Nordseite und eine kleine Lampe ueber nem relative kleinen Spiegelschrank. Die Handtuchhaken waren golden. Naja, ich hatte die Nase voll von dunkel und truebe und habe das Bad mit Hilfe von Schwiegermama und deren Enkeltochter aus Roseburg zuerst ein paar Mal weiss gestrichen (die dunkle Farbe wollte einfach den Kampf nicht aufgeben) und haben dann ein helles, froehliches Gruen drueber gestrichen. Dann hat Dan mattsilberne Handtuchhalter und Duschstange (die nach aussen gewoelbt ist und mehr Raum in der Dusche gibt) angebaut. Dann wurde noch ne neue Lampe installiert und ein neuer Spiegelschrank aufgehaengt, und tada unser Bad sieht so viel schoener aus. Es ist da jetzt so hell drin, dass ich morgens um 6 echte Probleme habe meine Augen aufzukriegen. Irgendwann werden wir dann den Waschtisch, die Duschwanne, die Toilette und den Fussboden erneuern.
Ein paar Tage nachdem dann das Bad endlich fertig war, ist der Hahn in der Dusche mitsamt dem Rohr in der Wand durchgebrochen. Der Klempner musste dann im Zimmer nebenan ein grosses Loch in die Wand saegen (ist ja nur Gips) und hat dann einen neuen Hahn eingebaut. Nun ist zwar das Bad schoen fertig, aber im Nebenzimmer stehen wieder Reparaturen an. Es hoert nie auf... Aber immer schoen Schritt fuer Schritt.

Freitag, 2. April 2010

Jennifer zieht um

Dans Schwester Jennifer, meine Schwaegering, ist vor 3 Wochen umgezogen. Sie haben endlich ihr Haus in myrtle Creek, 20 min suedlich von Roseburg, verkauft und sind mit allem drum und dran in die schon gebaute Werkstatt und den Camping Trailer umgezogen. Vor ein paar Jahren haben sie ein Grundstück in den Huegeln westlich von Roseburg (ca. 1,5 Stunden suedlich von Eugene) ein Grundstück gekauft, haben die riesen Werkstatt gebaut und warteten darauf das Haus zu verkaufen, damit sie ein neues Haus bauen können. Naja, Schritt eins war geschafft. Nun fehlen noch ein paar (grosse und teure) Schritte und sie leben in einem groesseren Haus zwischen Bäumen und Hügeln. Ich bin das Wochenende runtergefahren und habe etwas beim Umzug geholfen. Die waren schon fast gepackt und da war echt nicht mehr viel zu tun. Aber es war schoen ein paar Stunden mit meiner Schwägerin und Schwiegermutter zu verbringen. Ist schoen ab und zu mal aus dem Haus und der Stadt rauszukommen :)

Shredfest in Sunriver 2010

Es war mal wieder soweit. Unsere Frisbee Truppe ist fuer ein Wochenende nach Sunriver in Zentral Oregon aufgebrochen um im Schnee zu spielen. Wir haben wieder das uebliche riesen Haus gemietet und jede Menge Spass gehabt. Dan, Steve, Dave und ich sind schon Donnerstag Nachmittag dorthin gefahren. Freitag sind wir dann alle zu mt. Bachelor zum Snowboarden gefahren. Das Wetter war herrlichst und der Schnee wunderbar. Wir haben und mit Brit, einem Freund von den meisten von uns aus Bend, getroffen und sind die Pisten hoch und runter. Da ich ja die Wochen vorher schon so schoen geübt hatte, hab ich zum ersten Malrichtig Spass gehabt. Die Pisten sind etwas steiler und das macht es etwas leichter fuer snowbaorden. man muss natürlich etwas Mut aufbringen das Snowboard bergrunter zu drehen. Aber wenn man etwas Mut aufbringt, dann macht es Spass :) Am Samstag sind Dan und ich nach Bend gefahren und haben uns mit Donald und Kris, unseren Freunden aus Redmond getroffen. Es war ein wunderschoener, sonniger Tag. Wir haben in der Sonne im T-Shirt gesessen und Kaffee getrunken. Ein schoenes Wochenende rundum.

Wintersport

Ein Vorteil arbeitslos zu sein, ist dass man viel Zeit hat zu tun was man möchte (wenn man es sich leisten kann). Ich habe mir jeden Donnerstag oder Freitag Zeit genommen und bin seit Ende Januar einmal die Woche in die Berge gefahren zum Snowboarden. Manchmal hat es geschneit, manchmal war es herrlichster Sonnenschein, manchmal war es einfach nur kalt und bewölkt. Das erste Mal dieses Jahr war ich mit meinem Chiropraktiker und seiner Frau. Er hat mir ein paar Tipps gegeben wie ich mich verbessern kann. Danach wurde ich mit jedem Mal etwas verwegener und besser denke ich. Ich habe fast jedesmal Sooky mitgenommen. Wir haben dann vorher etwas im Schnee getobt, dann bin ich fuer 2 Stunden boarden gegangen. Und danach haben wir nochmal einen Spaziergang im Schnee gemacht. Sooky findet den Schnee faszinierend und hat getobt wie verrückt.

Mein Besuch zu Hause ueber die Feiertage

Ich bin eine Woche vor Weihnachten endlich mal wieder zu Hause bei meinen Eltern und Freunden gewesen. Ich habe mein erstes Wochenende mit meiner Familie und Jana verbracht. Und da es in Eugene selten Schnee gibt (in den Bergen jedoch genug), war es schoen Schnee zu erleben. Nur schade dass der Schnee das Herumfahren ein wenig eingeschränkt hat. jana, Dirk und ich sind nach Wittenburg zur Skihalle gefahren und waren Snowboarden. Kein Vergleich zu unseren Bergen hier, aber trotzdem besser als gar nicht snowboarden (zumindest fuer mich). Es war super Stephie, Hagen und die Kinder wiederzusehen und in meine Arme zu schliessen.Weihnachten mit Turmblasen in Luebz, Kartoffelsalat, Weihnachtsgans und natürlich Familie und Freunde war einfach herlich. Es ist schoen zu Hause zu sein, deutsch zu sprechen und sich von der Familie verwöhnen zu lassen. Stephie und ich haben viel Zeit miteinander verbracht. Ich hatte sie seit ihrem Besuch in Oregon vor 1,5 Jahren nicht mehr gesehen.
Dan, mein Mann, sollte dann 3 Tage nach Weihnachten in Hamburg ankommen und fuer eine Woche bleiben. Aber leider gab es einen riesen Schneesturm an der Ostküste der USA und er musste enen Tag in Chicago bleiben. Also haben wir ihn am Montag abgeholt (ohne Gepäck), sind kurz zu meinem Bruder gefahren und haben seine neue Wohnung in Hamburg besucht. Abends gab es dann eine Grillparty zu Ehren Dans und meines Besuchs. Malte kam vorbei, Diana nebst Hund Elli, Stephie und Familie, Rhodes, Botschazkes, Berit und ihr "Bauer sucht Frau" TV (und wirklicher) Freund, Rainer und Andrea und als Ueberraschungsgaeste die Magdeburger Hartmut und Kerstin als Weihnachtsmann und Engel verkleidet.

Es war eine schoene wenn auch sehr kalte Party. Und Dan hat sich auch amuesiert. Rainer hat mir soga
r ne handvoll von amerikanischen Quaters von der Ostküste mitgebracht. Ich habe nämlich seit 2007 die Bunderstaatenquater gesammelt und hatte alle bis auf einen von der Westkuestenpraegung. R
ainer hat fast alle von der Ostkuestenpraegung. Sehr nett von dir Rainer :)
Dan und ich haben eine englischsprachige Tour von Malte durch die Luebzer Brauerei mit einer kleinen Verkostung bekommen. Vielen Dank an Malte!!!








Dann sind meine Mama, Dan und ich im Schnee einen Tag nach Berlin gefahren und haben uns den
Fernsehturm (von oben), das Nikolaiviertel, den Reichstag (von aussen), den Potsdamer Platz und einiges zwischendrin angekuckt (z.B. Brandenburger Tor, Holocaust Mahnmal).

Dann war Silvester. Meine Eltern, Dan und ich sind erst schoen Essen gegangen und sind dann nach Rostock-Warnemuende zum Strand gefahren und haben dort ein riesenlanges und beeindruckendes Feuerwerk beobachtet.





An Neujahr sind Dan und ich dann nach Schwerin gefahren und haben uns die Schlossanlagen und die Innenstadt angesehen. So etwas ist schon beeindruckend fuer Dan. Er kennt eine solche Architektur ja nicht. Etwas waermer waere jedoch schoen gewesen.
Am Sonntag hat uns Dan dann die Strausse ausserhalb von Luebz gezeigt. Die grossen Voegel sind schon beeindruckend in einer solchen Anzahl (im Schnee besonders). Dann sind wir noch einmal schoen Essen gefahren in Parchim. Und dann nach ein paar Drinks ging es dann daran Tschuess zu sagen. Mama, Dan und ich sind am Montag zu Dirk nach Hamburg gefahren, da er uns Dienstag frueh zum Flughafen fahren sollte. Mama und ich waren dann noch in Hamburg einkaufen und Dan hat Dirk geholfen Deckenlampen anzubringen.
Leider waren fast 3 Wochen fuer mich viel zu wenig. Ich haette gern noch andere Freunde besucht. Wenn der Schnee nicht gewesen waere, vielleicht waere das auch in fast 3 Wochen moeglich gewesen. Es war schoen Clara und Skadi und deren kleine Tochter Amelie zu sehen und kennenzulernen.
Mama, Stephie, Jana, euch vermisse ich natuerlich am meisten. Danke fuer die schoene Zeit. Hoffentlich komme ich bald mal wieder nach Hause...oder ihr kommt mich besuchen :)