

Ein Ossi im Westen der USA



Wir sind sehr frueh aufgewacht - 5 Uhr morgens. Der jetlag macht sich bemerkbar. Immerhin 3 Stunden Zeitunterschied zwischen Oregon und Hawaii. Dan und ich sind nach Lahaina gefahren und haben das Ducks Footballspiel in einer Bar angesehen und Frühstück gegessen. Lahaina ist so ziemlich die einzige Ortschaft an der Westküste. Alles andere sind Hotelanlagen. Nachmittags sind wir mit der Familie Freitas zum Napili Beach und sind etwas geschwommen und haben geschnorchelt. Wir haben sogar einen kleinen Octupus gesehen. Es ist so faszinierend all die Fische hier im Ozean in greifbarer Naehe zu sehen die ich sonst nur im Zooladen sehe.
Heute früh wollten wir Schildkroeten ankucken gehen. Carol meinte sie wüsste eine Bucht wo sie morgens immer zu sehen wären. Doch der Regen hat die Inseln endlich erreicht. Aber das hat uns nicht abgehalten. Schnorchelausruestung gegriffen und zur Turtle Bay gelaufen. Es war halb 8 morgens und das Wasser sah doch sehr kalt aus. Aber als man erstmal ein paar Runden geschwommen war ging es dann. Leider hat der Regen das Wasser und den Boden sehr aufgewühlt. Es war sehr trübe. Und wenn Dan nicht an meiner Flosse gezogen hätte, wäre ich doch glatt gegen so eine riesige Schildkröte geschwommen. Die waren wirklich gross, so ca. nen Meter lang. Wir haben ca. 6 Schildkröten gesehen. Anfassen darf man die aber nicht. Nach den Schildkröten und ner Dusche sind wir schoen Frühstück essen gefahren auf einem der vielzaehligen Golfresorts. Wir hatten alle Orchideen als Garnierung auf unseren Tellern. Danach haben Carol und Scott uns noch Hanauma Bay gezeigt wo im Winter killermaessige Surfveranstaltungen stattfinden (Billabong z.B.). Nachmittags sind wir dann in unser Hotel eingezogen. Wir hatten ein Zimmer im 3. Stock mit Balkon, Wohnzimmer mit Kueche und Schlafzimmer und Bad extra. Super schoen und luxuriös. Abends haben wir uns dann mit Scott und Carol im Brew Pub zum Abendessen getroffen. Und da Scott der Braumeister ist, gabs das Essen kostenlos. Bevor wir bei Scott losgefahren waren hat Carol uns nen ganzen Beutel voll mit Maui Bier gegeben. Gutes Bier fuer Null Geld - das beste Bier je...
Heute mussten wir früh aufstehen, sehr früh. Halb 7 ging der Wecker. Wir wollten nämlich bis zur gegenüberliegenden Seite von Maui fahren. Es sind zwar nur ca. 55-60 Meilen, aber die haben es in sich - einspurige Brücken (sehr viele) und wirklich enge Kurven (eine nach der anderen). Man konnte meistens hoechtens 30-40 kmh fahren. Und das dauert dann schon mal so 3-4 Stunden. Carol hatte uns eine CD gegeben die uns über die Geschichte von Hawaii erzählt und uns sagt wann wir anhalten sollten um was besonderes anzusehen. War sehr hilfreich. Die Ost- und Nordseite von Maui liegt im Wind und ist daher sehr feucht. Wir hatten den ganzen Tag fast nur Nieselregen. Aber es war warm. Nach einigen Stunden sind wir dann in Hana angekommen und haben bei einem Imbiss in der Hana Bucht Mittag gegessen. Dann ging es weiter Richtung Sacred Pools (Geheiligte Becken). Dort hat es endlich aufgehoert zu regnen. Wir sind etwas zwischen den vielen Becken herumgeklettert und haben Jugendlichen beim Kliffspringen zugesehen. Dann ging es wieder zurück. Auf dem Rückweg sind wir dann an ein paar der Orte die die CD vorgeschlagen hatte angehalten. Wieder in Kahului haben wir dann die Unterwasserkameras bei Costco zum Entwickeln abgegeben.
Heute morgen sind wir zu herrlichem Sonnenschein aufgewacht. Nach einem gemütlichen Frühstück mit frischer Ananas und Papaya sind wir Richtung Inselmitte zum Iao Valley und Needle losgefahren. Angeblich ist dass eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten hier auf der Insel, obwohl es hier so viele davon gibt. Aber es war eigentlich ganz interessant. Die Needle (Nadel) ist eigentlich eine Kraterwand die noch übrig ist und wenn man sie von vorne (im Profil) sieht, dann sie es wie eine Nadel aus. Nach dem Iao Valley sind wir zum Hafen von Kahului gefahren. Dort lag ein grosses Cruiseschiff vor Anker und wir konnten viele bunte, tropische Fische im Wasser beobachten. Ich kann davon einfach nicht genug bekommen. Es ist als wenn man ein Aquarium vor der Haustür hat. Wahnsinn. Danach haben wir unsere Unterwasserbilder von Costco abgeholt. Die sind gar nicht mal so schlecht geworden. Dann ging es wieder nach Lahaina. Dort haben wir Scott auf Arbeit besucht: Maui Brewing Company. Er hat uns ne kleine Tour gegeben. Die füllen derzeit nur Faesser mit den 3 Sorten die sie anbieten und einigen Spezialgebraeuren ab. und sonst gibt es deren Bier nur in Büchsen. Aber lecker Bier. Wir haben dann noch Hanfbier und Kokusnusbier probiert. Nicht so mein Geschmack. Leicht angedueselt sind wir dann zum Black Rock gefahren und wollten schnorcheln. In unserem Hotel hat man uns diese Bucht sehr empfohlen. War aber nicht sehr beeindruckend und die Wellen haben mir doch etwas Angst eingejagt. Auch wenn ich Shorts und langärmliges Shirt getragen hatte, moechte ich doch lieber nicht gegen die scharfen Riffs geschweppt werden. Als wir nix interessantes mehr finden konnten sind wir zurück zu Napili Beach. Dort ist es etwas geschützter und es gibt auch schickere Fische. Leider war grade Ebbe und das Wasser war etwas trübe. Also hatten wir heute nicht viel Schnorchelglueck. Sind dann noch bis nach dem Sonnenuntergang geblieben. Ich habe am Strand mein Buch gelesen und Dan war Bodysurfen. Ich mag das nicht so sehr, da ich den Strand so schlecht aus den Haaren und sämtlichen Ritzen bekomme. Im Hotel haben wir dann schoen Rippen gegrillt.
Heute wollten wir es mal ganz langsam angehen lassen. Dies war unser letzter Tag auf Maui. Nach einem weiteren Ananas-Papaya Frühstück sind wir Richtung Norden aufgebrochen. Wir wollten uns das Blowhole nördlich von Napili ansehen und noch ein letztes Mal Schnorcheln gehen. Wir hatten die Nacht vorher sichergestellt dass wir zur reinkommenden Flut am Blowhole sind damit wir auch schön das Wasser hochschiessen sehen. Und unser Timing war perfekt. Als wir dort ankamen haben uns ein paar Touris erzählt das dort unten auch ganz viele Schildkröten rumschwimmen. Also haben wir die für eine Weile beobachtet und sind dann zum "Geysir" rüber. War schon aufregend. Man konnte bis ganz ran an den "Geysir". Nach einer Weile sind wir dann wieder zum Auto hochgewandert und sind zur Hanauma Bay gefahren. Diese Bucht ist für 2 Sachen berühmt: Surfen und Schnorcheln. Um an das Wasser runzukommen musste man ca. nen halben km durch Dschungel wandern. Dort haben wir viele Katzen und Hühner und Hähne gesehen und gehöret. Ist schon komisch diese sonst überall domestizierten Tiere wild rumlaufen zu sehen. Die ersten 100 m im Wasser waren sehr trübe, aber draußen im Wasser war es sehr interessant. Als wir dann wieder Richtung Strand schwammen, dachte ich fuer einen Moment ich hätte irgendwelche Algen vor meiner Maske. Aber als ich versucht hatte, diese wegzuschieben, schwammen sie irgendwie im synchronisiertem Rhythmus von meiner Hand weg. Das waren keine Algen, das waren kleine Babykalmare. Dan hat versucht sie zu berühren, aber die waren immer ein paar cm von den Fingerspitzen entfernt. Wirklich lustig. Danach haben wir die Drachenzaehne besucht. Das ist eine Lavaformation direkt am Strand des Ritz Carlton. Ziemlich interessant. Danach sind wir dann zur Kalapua Bucht; ein letztes Mal Schnorcheln. Wir haben einen riesigen Kofferfisch gesehen. Ich war so dicht an ihm dran dass ich Angst hatte er berührt mich. Wert weiss denn schon ob die Dinger nicht giftig sind? Nachdem wir unsere Schnorchelausruestung zurückgebracht hatten, und im Hotel schon gegrillt hatten, haben wir uns noch ein letztes Mal mit Scott und Carol im Brew Pub getroffen. Die hatten sich dort mit einer Freundin aus Portland verabredet. Wir haben etwas Bier auf Kosten der Brauerei getrunken und wurden dann von Scott und Carols Freundin zum Sushi und Cocktail Dinner eingeladen. Sie arbeitet fuer ein grosses Weingut in Eugene und konnte es als Arbeitsessen absetzen. Ich habe hier meinen ersten Mai Tai getrunken. Sehr lecker. Und auch mein erstes Sushi. War gar nicht mal so schlecht. Ein schöner letzter Abend mit Freunden auf Maui.
Heute sind wir früh aufgestanden und zum Flughafen nach Kahului gefahren. Da waren ziemlich viele Leute so früh. Auf unserem Flug von Maui nach Oahu sind wir über Molokai geflogen. Es waren kaum Wolken am Himmel. Honolulu/Waikiki ist so vollgepackt mit Leuten, Hochhaeusern und Autos, es war stressig im Gegensatz zu Maui. Zuviel Asphalt und Beton für meinen Geschmack. Da wir noch nicht in unser Hotel einchecken konnten sind wir Richtung Osten zum Sandy Beach gefahren. Das Wetter war heiss und die Wellen waren hoch. Es war etwas schwierig ins Wasser zu gehen ohne das die Wellen dich in den Sand geschmissen haben. Aber das Wasser war herrlich warm. Dan hat die Wellen sehr genossen. Ich bin nach ner Weile zurück an den Strand und hab schoen in der Sonne geaalt und gelesen. Ein paar Stunden später sind wir ins Hotel und haben eingecheckt. Wir hatten ein Zimmer im mehr oder weniger berühmten Ilikai Hotel. In der Eröffnungssequence der 70er Serie Hawaii 5-0 steht der Hauptdarsteller Jack Lord auf dem Dach dieses Hotels. Also fast jeder der in den 70ern fernsah, kennt dieses Hotel. Unser Zimmer war im 4. Stock mit Balkon und ner kleinen Kueche. Eigentlich ganz gemütlich. Leider nicht so luxuriös wie unser Condo auf Maui. Nach dem Auspacken und Duschen sind wir über die AStrasse und haben teure Chickenwings gegessen und teures Corona getrunken. Auf Oahu ist Essen und Trinken teuer. Dann sind wir am Strand von Waikiki etwas entlang gelaufen und haben den Sonnenuntergang beobachtet. Im Hilton Garden haben wir uns dann einen Drink gegönnt. Ich hatte einen $10 Mai Tai (die sind lecker) und Dan hatte ein $9.50 Bier. 20 Dollar haben da für 2 Getränke nichtmal ausgereicht (musst noch Steuer drauf rechnen). Ein schöner Tag wenn auch teuer.
Ein paar Tage bevor wir nach Hawaii fliegen sollten, hatte ich eine Bustour zum Pearl Harbor Museum gebucht. Der Bus war schon mal ne halbe Stunde spaet. Dann sind wir im Stau in Waikiki steckengeblieben, und als wir dann endlich im richtigen Bus sassen und Richtung Paerl Harbor aufgebrochen sind, waren wir mindestens ne Stunde zu spaet dran. Unsere Eintrittskarten waren dann fuer eine Filmvorstellung 1,5 Stunden nach Ankunft dort. Naja, leider gab es dort nicht so sehr viel zu sehen. Die bauen grade ein neues Bildungszentrum/Museum und so war der Garten nicht betretbar. Also haben wir uns ganz langsam durch die Ausstellung und den Buchladen gearbeitet. Die hatten viele Karten und Modelle von vielen Schiffen während des Angriffs. Sie hatten auch ein paar Überlebende die Autogramme gegeben hatten. Der Film über den Angriff war nicht schlecht. Danach ging's auf die Fähre und die haben uns zur USS Arizona ruebergeschifft. Dort mussten wir schnell von der Fähre, keine Fotos und rein ins Museum. Es war schon erstaunlich die Reste der Arizona unter dem Wasserspiegel zu sehen. Dort ist auch noch Kraftstoff der aus dem Schiff leckt. Da die Arizona von den US zum Grab erklärt wurde, kann niemand das Schiff betreten und den Kraftstoff abtanken. Somit lecken noch ca. 500 Tausend Gallonen täglich aus dem Schiff. Die schwarzen Punkte werden Schwarze Traenen genannt. Das Schiff weint um die Verunglückten. Nach Pearl Harbor hat unser Bus uns zum Punchbowl Friedhof gefahren. Ein nationaler Soldatenfriedhof wo Soldaten aus dem 2. WK, dem Vietnam Krieg und dem Korea Krieg begraben sind. Angeblich über 30 Tausend Soldaten. Nach dem Friedhof ging's dann zum königlichen Palast von Koenig Kamehameha. Alles in allem, ich wuerde jedem empfehlen ein Auto zu mieten und die Fahrt zum Pearl Harbor Museum selbst in Angriff zu nehmen. Der Eintritt dort ist frei.
Nach einem kurzen Snack im Hotel sind wir ins Auto gestiegen und quer durch Oahu Richtung North Shore auf der Westseite gefahren. Wir sind an Ananasfeldern und Kaffeeplantagen vorbeigekommen. North Shore ist eine Gegend auf Oahu. Wir haben am Sunset Beach gehalten und haben ein wenig den Surfern zugeschaut. Die wellen sahen ziemlich gross aus, aber gegen die Winterwellen ist dies hier noch gar nichts. Im Grossen und Ganzen war North Shore nicht so sehr beeindruckend wie ich gedacht hätte. Aber wir hatten ein schönes Dinner in einem Restaurant am Strand während des Sonnenuntergangs.

Noch ein letzter Stopp am Sandy Beach. Die Wellen waren sehr hoch da die Flut langsam reinkam. Ich habe mich entschieden am Strand zu liegen und zu sonnen und lesen. Dan hat ca. 2 Stunden in den Wellen gespielt. Dieser Strand war voll mit gut aussehenden Studenten und Studentinnen :) Herrlich entspannender Nachmittag.BY MARK BAKER
The Register-Guard
Appeared in print: Thursday, Nov 12, 2009
If the wall had never fallen, “I wouldn’t be here,” Marina Wrensch of Eugene said Wednesday.
Born and raised in the small East German town of Lübz, about a two-hour drive north of Berlin, Wrensch was 12 when the Berlin Wall came down on Nov. 9, 1989. She remembers watching the news on TV at her grandmother’s home.
“I remember we were all excited,” said Wrensch, who obtained a Fulbright scholarship to study at the University of Oregon in 2002 and received her masters degree in landscape architecture in 2005. “We didn’t know what was going to happen, but we were all excited to see the people running through. Until the wall fell, she had never been outside of East Germany. But a week later, she got to see West Germany for the first time as parents were allowed to take their children out of school for the day. In the coming years, there were family trips to Italy and Greece and Tunisia, Wrensch said, and finally, for her, to the United States in 1999.
Now married to an American who grew up in Oregon, Wrensch’s life, like those of millions of others, changed forever two decades ago.
To commemorate the 20th anniversary of the wall’s fall, the German Studies Committee at the UO will hold a two-day conference today and Friday titled “Up Against the Wall.” The conference will examine not just the fall of the Berlin Wall — the concrete barrier erected in 1961 that came to symbolize the Iron Curtain and the Cold War — but other walls and barriers throughout history, both physical and psychological, including the Great Wall of China, the Israeli-Palestinian conflict and the U.S.-Mexican border, said co-organizer Jeffrey Librett, a UO professor of German and Scandinavian.
“So (the conference) has a global reach in a sort of a way,” said Librett, who lived in Berlin from 1983 to 1987, studying, teaching and writing his doctoral dissertation at the Free University of Berlin in what was then West Berlin. He was able to travel back in the summer of 1990 and see the other side of Germany’s capital city for the first time. “It was very much still the old East Germany,” Librett said.
What’s changed since then, he said, was possibility. “The whole Cold War world view has, to some extent, disappeared. East Germany essentially got assimilated into West Germany.”
This did not come without problems, such as the rise of extreme right-wing activity, unemployment and the resurgence of extreme ideologies that had long been suppressed, Librett said.
For Wrensch, it was her dream as a child to see the world, but she never thought it would happen. But 20 years later, it is still somewhat bittersweet, said Wrensch, whose parents and other family still live in Lubz. Much of East Germany’s culture was lost, she said. “Even though we had a lot of people spying on each other, the sense of community was strong,” she said. “But in general, I’m glad it happened.”
For Felix Rhein, 22, a UO graduate student who was born in West Berlin and moved to Eugene this fall to study German literature, the fall of the Berlin Wall is just a part of history. He has no memory of it. “I know that it’s something very important,” Rhein said. “But … World War II is as distant to me as the fall of the Berlin Wall.”
Stefanie Gradnitzer, a UO graduate student studying German who grew up in Salzburg, Austria, remembers the traffic moving west from Hungary through Austria in the summer of 1989 after Hungary opened the border, symbolically lifting the Iron Curtain. Like Rhein, she has never known anything but afree Europe. “It’s really difficult for my generation, I think, to imagine there was a wall once,” said Gradnitzer, 27. “It’s very difficult to imagine that there was such a strict order just 20 years ago.”
The conference hopes to answer such questions as, “What is a wall in relation to a boundary?” and “What does the Berlin Wall mean in the whole history of walls?” said David Luebke, the other co-organizer and a UO associate professor of history. “The Berlin Wall is symbolic of walls generally,” Luebke said.
“When you think about it, the whole post-World War II world has been all about wall building,” Luebke said. “We developed this real talent for building barriers to human flow.”
Am ersten Septemberwochenende waren Dan, Sooky und ich mit Jason und seiner Freundin Belinda (und deren Nichte Vanessa) zelten. Wir sind in die Berge zum Newberry Krater gefahren. Sozusagen haben wir in einem Vulkankrater gezeltet. Da es schon ziemlich spät in der Saison war und die Nächte ziemlich kalt wurden, waren die Campingplätze nur spärlich besucht. Das hiess, dass wir mehr oder weniger unsere Ruhe hatten. Der Zeltplatz lag ca. 2000 m über dem Meeresspiegel. Wir sind Freitag frueh rübergefahren. Jason und Belinda sind schon Donnerstag Abend gefahren. Jason, Belinda, Vanessa und ich sind dann zum Kraterrand gewandert. Es waren nur ca. 3.5 km bergauf. Der Ausblick war herrlich. Abends bin ich zum Dorf gelaufen (im Dunkeln) und wollte eine Email via Wireless senden. Aber leider war das Wireless mit Passwort geschützt. Aber als ich dort unter ner Lampe vor dem Laden sass, sprach mich ein junger Mann an, ob ich denn Glück gehabt hätte ins Internet zu kommen. Die Stimme kam mir doch irgendwie bekannt vor. Als ich dann endlich aufgab und wieder zurueck zum Zelt wolle, dachte ich ich hätte ein bekanntes Auto gesehen. Kurz überlegt und dann einfach riskiert. Ich habe den jungen Mann einfach mit Namen (Josh) angesprochen. Wenn ich mich geirrt hätte, dann wäre das ja nicht so schlimm gewesen. Nein der junge Mann fragte dann "Marina?" Es war der Mann meiner Freundin Nikki. Ich hatte das Wochenende davor mit den beiden verbracht und Nikkis Babyshower in Portland gefeiert. Was fuer ein Zufall. Die beiden haben mich dann zum Zelt zurückgefahren und sind noch eine Weile geblieben. Die Welt ist ein Dorf :)
