Am Sonnabend waren Dan, die Kids und ich in Portland und sind mit einer dampf betriebenen Eisenbahn von 1941 gefahren. Die Stadt Portland kann es sich nicht mehr leisten die horrenden Summen fuer Versicherungen zu bezahlen und moechte die Nutzung dieser alten und einzigarten Lokomotiven einstellen. Ein gemein nuetziger Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht diese Lokomitiven und die dazugehoerigen Passagierwagen aus den 50ern in Schuss zu halten und fuer den Tourismus nutzbar zu machen. Jedes Jahr an Weihnachten wird die riesige Lokomotive mit 4 Wagons auf eine Strecke stillgelegtes Gleis gezogen und faehrt hunderte von Passagieren ein Stueck vorwaerts, ein langes Stueck rueckwaert und dann wieder vorwaerts zum Ausgangspunkt. Es war das erste Mal dass Dans Kinder in einem Zug gefahren sind. Es war auch fuer mich das erste Mal auf amerikanischen Boden. Wir sind in der ersten Klasse gefahren. Nicht mehr viel uebrig von erster Klasse aber dennoch beeindruckend.
Am Sonntag war dann Pollys grosses Weihnachtskonzert. Alle Gruppen des Oregon Kinderchores sind in der Konzerthalle der Universitaet aufgetreten. War schon beeindruckend den 6 und 7 jaehrigen Jungs zuzuhoeren. Die hatten echt schon was drauf. In Pollys Gruppe waren die meisten Maedels anscheinend etwas laenger aufgeblieben den Abend davor. Die haben fast alle irgendwann zwischendurch mal gaehnen muessen. Aber als unfaehiges Gesangstalent muss ich zugeben, dass ich doch schwer beeindruckt war. Die haben teilweise richtig schwere Stuecke singen muessen. Natuerlich waren die meisten entweder christliche oder juedische Lieder und verstanden habe ich eh nichts. Oh Tannenbaum haben sie nur instrumental auf den Marimbas (muesst ihr googeln) gespielt. Und ich konnte mich nicht mehr an den Text erinnenr. Naja, die Haelfte hatte ich vielleicht noch zusammenbekommen.
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