Dienstag, 24. Februar 2009

Wochenend Workshop

Am Wochenede (und am naechsten Wochenende) habe ich an einem Entwurfsworkshop teilgenommen. Eigentlich war ich ueber die Rekrutierung durch meinen Chef nicht so erfreut, aber letzendlich ist es eine gute Moeglichkeit Leute in meinem Brefuszweig und in verwandten Berufszweigen, wie z. B. Architektur und Ingeneurswesen, kennenzulernen. Und da ich auf nem Karrieretrip bin ist "Networking" besonders in der hiesigen Wirtschaft sehr wichtig.

Naja, Freitagabend war die Einfuehrungsveranstaltung mit einer Menge Praesentationen. Eine Kuenstlerin z.B. hat darueber gesprochen wie sie Steine als "sprechende Steine" (sollen ueber die hiesige Sprache der Ureinwohner - die Kalapooya - informieren) erkannt und vorbereitet hatte. Das "Sprechen" haben die Kuenstler woertlich genommen. Sie haben grueppcheweise um vereinzelte Steine gesessen und haben die Steine "sprechen" lassen. Die Steine haben gesagt welche der ausgewaehlten Woerter sie denn repraesentieren wollen. Naja, ein Praktiker wie ich kann das Konzept kaum erfassen geshweigedenn ernst nehmen. Aber jedem das Seine.

Samstag frueh um halb 8 hatten sich dann alle wieder versammelt und es wurde den ganzen Tag fleissig philosophiert, gezeichnet, entworfen und diskutiert. Die Gruppen hatten jeweils mindestens einen Landscahftsarchitekten, ein paar Architekten, einen Verkehrsingeneur und einen Kuenstler. Meine Gruppe war sehr umgaenglich und wir hatten viel Spass.

In dem Workshop ging und geht es darum den Grad der Auswirkung der neu zu errichtenden Autobahnbruecke und daraus resultierenden Laermschutzwaenden zu mindern oder kompensieren. Ausserdem sollten wir mit ein paar Ideen zur Bruecken"verschoenerung" oder-"markierung" aufkommen. Insgesamt hatten wir 6 Gruppen die die verschiedensten Ideen vorgestellt haben. Einige Ideen von meinem Team seht ihr links. Wir wollen Teile der alten Bruecke recyceln als Kunst. Scheinbar mochten sehr viele diese Idee. Am Ende des Workshops wurden jedem 6 Klebepunkte in die Hand gedrueckt und wir mussten unsere 6 Favoriten aus dem gesamten Workshop nominieren. Natuerlich habe ich fuer einige unserer Ideen gestimmt. Nur die Pyramidenpappelpflanzung rechts und links von der Autobahn habe ich abgelehnt. Diejenigen, die in der Naehe von LPGen aufgewachsen sind wissen was ich meine. Aber Bauweisen aus Deutschland waren ein heisses Thema an dem Tag. Die Laermschutzwaende mit Pflanzungen in Deutschland sind scheinbar die am aesthetischsten.

Naechsten Samstag ist dann der zweite und letzte Teil des Workshops. Mal sehen was das wird. Ausschlafen ist dann wieder nichts...





1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Das hört sich wirklich interessant an. Naja, mit Steinen sprechen kann ich auch nicht, macht ja nichts ;-) Finds aber gut, dass du aus deiner "Vergangenheit" in Deutschland schöpfen kannst.
Ganz liebe Grüße, Jana